Lichtdesign Workshop in HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden

Im April fand im Festspielhaus Hellerau der Lichtdesign Workshop von Katarína Ďuricová & Tomáš Morávek statt. Beide sind großartige und sehr gefragte Lichtdesigner/Techniker aus der Slowakei. Sie arbeiten mit bekannten Festivals zusammen und entwickeln große Projekte.

Ich habe viele Eindrücke und Informationen über Licht mitgenommen. Ich als Anfänger hatte erste Startschwierigkeiten in die „Materie“ einzutauchen, da ich den ersten (theoretischen) Tag  nicht da war, aber alle anderen haben sich sehr gut zurecht gefunden und die beiden Workshopleiter standen einem für jede Frage zur Verfügung und haben immer tolle Tipps gegeben. Beim Scheinwerfer ausprobieren haben sie nicht nur in der Ecke gestanden und gesagt: „Los probiert mal aus!“, sondern genauso interessiert das Licht entdeckt und uns gezeigt was man mit dem Licht noch machen kann und von wo es besonders schön aussieht.

Thematischer Licht Aufbau

Bei der freien Arbeitszeit waren Tomáš und Katarína sehr interessiert und überrascht/begeistert von unseren Ergebnissen. Wir haben das Licht mit und ohne Nebel beobachtet und als abschließende Aufgabe sollten wir selber mit dem Licht arbeiten. Uns wurde komplett freie Hand gelassen außer die Anzahl der Lampen und die Vorbereitungszeit. Wir haben dann aus einem von uns gewählten Thema selber spannende Lichtinstallationen aufgebaut. Diese waren sehr unterschiedlich und hatten trotzdem einige Gemeinsamkeiten. In dem einen wurde das Thema Stadt umgesetzt indem ein weißer Vorhang in den Raum gehängt wurde und dieser von beiden Seiten mit verschiedenen Mustern, Lichtern, Farben,… bestrahlt wurde. Wenn jemand auf der einen Seite des Vorhangs stand hat man den Schatten von ihm gesehen aber andersherum nicht aber die Lichter auch einfach nur auf dem Vorhang zu beobachten und zu sehen, wie die anderen auf die Installation reagieren war sehr spannend. In der anderen Installation wurde das Thema Natur und Wald aufgegriffen dafür haben wir mit grünen, blauen und gelben Lichtern gespielt und sie einfach in den Raum leuchten lassen. Die Lichter wurden heller und dunkler, sie haben sich abgewechselt und so gab es immer etwas neues zu entdecken. Es waren aber beides Installationen, welche zum betreten und entdecken, zum staunen und ausprobieren entwickelt wurden.

 

Hier meine Gedanken und Eindrücke und ein paar Bilder.

Mysthisch

Lampen                                    Nebel

 

Licht zum Anfassen – Licht zum Fühlen

Stadt                                                                        Natur

  Installation

Wasser – Wand – Vorhang

Atmosphäre

Lichtstrahlen – Grell          Heiß

Text und Fotos: Johanna Rößler