DGTL FMNS Festival in Hellerau – Was sollte das eigentlich?

Das Festival DGTL FMNS fand im März im Europäischen Zentrum der Künste statt. Unsere Autorin ist ein bisschen ratlos vom Festival zurückgekommen. Was sollte dieses Festival? Ist das jetzt Kunst? Wo ist der Feminismus? Das Festival wollte den Fragen von Digitalität und Nähe nachgehen. Bei uns sind mehr Fragen aufgetaucht. Im Video habt ihr Einblicke in das Festival und ein exklusives Gespräch mit Ulla Heinrich. Die Kuratorin des Festivals gibt im Video ein paar Antworten.

Produktion: Meike Krauß

Fotos im Video: Claudia Dumke

#Prelook DGTL FMNS Festival

Letzte Woche waren wir auf dem DGTL FMNS Festival in Hellerau unterwegs. Leider konnten wir den Beitrag noch nicht fertig stellen. Aber damit ihr nicht zu lange warte müsst gibt es hier schon mal einen kleinen Einblick

Produktion: Meike Krauß

Kulturgeflüster kuratiert – Unsere Highlights im April

Unsere Tipps im April zum Nachklicken:

5. April Premiere „Betreutes Denken“ in der Herkuleskeule

7.April Lange Nacht der Theater

13.April Radiophon im Bärenzwinger

14.April Die Skeptiker mit Strg Z und Kaltfront in der Scheune

15. April Monsters of Liedermaching in der Groovestation

24.April Treffen von Young Critics für das Tanz und Performance Festival Me Myself and I

28.April Premiere Forza del destino in der Semperoper

Wie ein rasender Zug – Coogans Bluff in der Groovestation.

Am 01.03.2018 erlaubten sich Coogans Bluff einen Zwischenstopp in Dresden. Die aktuelle Tour, die mit dem unspektakulären Namen „Coogans Bluff live“ posiert hat kein neues Album zum Anlass, sondern kombiniert einfach das Beste aus 15 Jahren Musikkarriere.

Mit Flying to the stars wurde der Abend eröffnet. Ein abwechslungsreiches Stück, bei dem sich ein energisches Riff voller Drive und hektischen Akzenten, mit einem langsamen Refrain abwechselt, der an Swingballaden der 30er Jahre erinnert. Direkt im Anschluss folgte das jazzige Hooray!, beides Stücke vom letzten Album Flying to the stars. „Wie ein rasender Zug – Coogans Bluff in der Groovestation.“ weiterlesen

„Das große Heft“ von Ágota Kristóf im Staatschauspiel Dresden

– auf der Bühne? Eigentlich unvorstellbar! Ein Roman über die Kindheit eines Zwillingspaars in Zeiten des Krieges, das von ihrer Mutter zur Großmutter aufs Land geschickt wird und dort weitgehend auf sich selbst gestellt unter dem Einfluss von Hunger, Demütigungen und Gewalt aufwächst. Um selbst zu überleben, beginnen die Brüder, sich unter Aufgabe aller bislang gültigen Moralvorstellungen sowohl körperlich als auch seelisch selbst abzuhärten und sich über sämtliche gesellschaftliche Tabus hinwegzusetzen.

Die ersten Töne treffen das Publikum wie Schläge, von denen sich niemand mehr erholen wird, und reißen es mit in einen Strudel aus Fassungslosigkeit und Faszination. „„Das große Heft“ von Ágota Kristóf im Staatschauspiel Dresden“ weiterlesen

SPH Bandcontest im Bärenzwinger mit Funk Fragment und PSO!DO

Bei der Vorrunde vom SPH Bandcontest haben sechs Bands und Künstler teilgenommen. In Dresden können sie Kontakte zu knüpfen oder vielleicht auch entdeckt werden. Beim Eintritt an der Kasse wurden die Stimmzettel ausgeteilt. Die Wertung verlief zu 50 % durch das Publikum und zur anderen Hälfte durch die Jury. Daraus rechnet sich ein Durchschnitt zusammen, der dann als Ergebnis des Vorrundenentscheids gewertet wird. „SPH Bandcontest im Bärenzwinger mit Funk Fragment und PSO!DO“ weiterlesen

Lutz Adrian Streun beim Feature Ring im Festspielhaus Hellerau

Am Montagabend war ich zu Besuch, auf dem ersten Feature Ring der Veranstaltungsreihe im Jahr 2018. Das Ring Trio, bestehend aus Felix Otto Jacobi (Bass/Kontrabass), Eren Solak (Piano) und Demian Kappenstein (Schlagzeug) lädt zu jedem Feature Ring einen anderen Künstler ein, der dann begleitet wird.
Dieses Mal war zu Gast Lutz Adrian Streun, mit Bassklarinette und Tenorsaxophon im Gepäck.

Erstaunlich war, was für Geräusche er mit seinen Instrumenten erzeugen konnte und es hatte  teilweise sehr wenig damit zu tun, was man sich vielleicht unter Bassklarinette vorstellt, wenn man diese noch nie gehört hat. Sie erzeugte groovige und zarte Klänge, die  an Wind und  Wellen erinnerten sowie rhythmische  Töne die ziemlich modern klangen und an das scratchen von Schallplatten erinnerte. „Lutz Adrian Streun beim Feature Ring im Festspielhaus Hellerau“ weiterlesen